Der erste AlpConnectar-Sprachaustausch fand im Schuljahr 2014-2015 statt und wurde jedes Jahr mit insgesamt 12 Klassen aus den drei teilnehmenden Kantonen fortgesetzt (einige Klassen nahmen mehrere Jahre hintereinander teil): Sonvico (TI), Pregassona (TI), Vezia (TI), Monthey (VS), Naters (VS), Flanthey (VS), Martigny (VS), Steg-Hohtenn (VS), Scharans (GR), Poschiavo (GR), Castiel (GR) und Felsberg (GR).

Schuljahr 2017/18
In diesem Schuljahr sind drei AlpConnectar-Austauschprojekte aktiv.

Trilaterales Modell – Die Klassen von Vezia (TI), Monthey (VS) und Scharans (GR): Jede Klasse unterrichtet ihre Muttersprache in einer anderen Klasse und lernt eine zweite Sprache von der dritten Klasse. Zum Beispiel hilft die Vezia-Klasse, den Schülerinnen und Schülern von Scharans Italienisch beizubringen, und erhält Hilfe in Französisch von Monthey.

Bilaterales Modelle GR – die Klassen von Felsberg und Poschiavo sind in einem intrakantonalen Sprachaustausch Graubünden, mit Deutsch und Italienisch, verbunden.

Bilaterales Modell VS – die Klassen von Martigny und Steg-Hohtenn-Klassen tauschen sich in einem intrakantonalen Sprachaustausch Wallis, mit Französisch und Deutsch, aus.
Die Ergebnisse der Erprobungen stehen in den Publikationen zur Verfügung.

AlpConnectar in der Oberstufe
Im Schuljahr 2017/18 experimentiert AlpConnectar auch mit Oberstufenklassen. Ermöglicht wird dieses neue Projekt durch die Förderung des Bundesamtes für Kultur.

Nicht-sprachliche Austauschprogramme
Während der Schuljahren 2015-16 und 2016-17 wurde in Sonvico und Pregassona (TI) jeweils eine Erprobung mit zwei ersten Primarklassen und zwei zweiten Primarklassen im AlpConnectarmodus durchgeführt. Hier standen nicht die Fremdsprachen im Zentrum, sondern im ersten Fall der kreative Umgang in der Muttersprache mit den technischen Medien (Erarbeitung und Austausch von kleinen Geschichten mit Puppen); im zweiten Fall behandelte man im Austausch das Thema der lokalen Zug- und Nachtvögel.