Am Projekt, das im Schuljahr 2014-2015 angelaufen ist, nehmen 7 Primarschulklassen teil, aufgeteilt in drei Austauschnetze:

Das Dreiecks-Modell – Schulklassen aus Sonvico (TI), Monthey (VS) und Scharans (GR; früher Castiel), jede Klasse wirkt als Expertin in der L1 gegenüber einer Partnerklasse, wo diese Sprache als L2 erlernt wird. So unterstützt die Klasse aus Sonvico (Italienisch L1) die SchülerInnen aus Scharans (Italienisch L2), welche ihrerseits der Schule aus Monthey (Französisch L1) beim Deutschlernen zur Seite stehen. Die SchülerInnen aus Monthey (Französisch L1) schliesslich wirken als ExpertInnen gegenüber der Klasse aus Sonvico (Französisch L2).

Das bilaterale Modell in Graubünden – Die Klassen aus Felsberg und Poschiavo
ein innerkantonaler Austausch auf Deutsch und Italienisch

Das bilaterale Modell im Wallis – Die Klassen aus Flanthey und Naters (VS)
ein innerkantonaler Austausch auf Deutsch und Französisch

Die Aktivitäten sind in zwei Phasen aufgeteilt:

1. Phase: Test

  • Arbeit mit kleineren Unterrichtseinheiten  –
    z.B. “Ich stelle mich vor”: Die SchülerInnen stellen sich der Partnerklasse vor
    Videoaufnahmen der individuellen Präsentationen
    Austausch der Aufnahmen (über die gemeinsame Web-Plattform)
  • Ausprobieren der technischen Einrichtung
    das Auf- und Herunterladen der Filmaufnahmen
    Videokonferenz zwischen den Schulklassen

2. Phase: Umfangreichere Vorhaben

  • Es wird an einer umfassenderen didaktischen (fachübergreifenden) Einheit gearbeitet –
    z.B. (Bipolar GR) “Die Rückkehr des Wolfes und des Bären in unseren Bergen”
  • Fachübergreifende Tätigkeiten
  • Das Material wird für den Austausch bereitgestellt
  • Gegenseitiges Vorstellen der Arbeitsergebnisse mit Hilfe der technischen Möglichkeiten (E-Mail; Videoaufnahmen; Videokonferenz)

Weitere Projekte
Seit dem Schuljahr 2015-16 ist in zwei Primarschulen, in Lugano-Sonvico und Pregassona (TI), eine Erprobung im Gange, bei der andere Fächer als Fremdsprachen berücksichtigt werden.